Montag, 19. Dezember 2011

Tofu mit Sesam-Soße nach chinesischer Art

Wenn ihr das Wort „Tofu“ hört, denkt ihr vielleicht sofort... „Oh bitte nicht. Danke!“. Aber alle Leute, die dieses Gericht von mir probiert haben, sind sehr beindruckt und haben einfach „Wow! Super lecker!“ gesagt. 
Es gibt grundsätzlich zwei Sorten Tofu: weichen Tofu, auch Seidentofu genannt, und festen Tofu. Der feste Tofu hat oft einen rauchigen Geschmack und ich mag ihn persönlich nicht so gerne. Jedoch schmeckt der weiche Seidentofu sehr angenehm und die Textur fühlt sich im Mund wie Sojamilch-Pudding an. Dazu passt die Sesam-Soße mit ihrem wunderbar nussig, süsslichen Aroma einfach traumhaft!

 
Für 2 Personen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zutaten:
300g weicher Seidentofu (Asialaden)
2 EL Sesam-Paste (Asialaden, kann auch durch Erdnussbutter-Paste ersetzt werden)
1 EL Zucker
2 EL Balsamico-Essig
2 EL Kikkoman Sojasauce
1 TL Yeo's geröstetes Sesamöl
2 EL heißes Wasser
1 Bund frischer Koriander, fein geschnitten
1-2 Frühlingszwiebel, fein geschnitten

Zubereitung:
  1. Das Tofu-Wasser abgießen und den Tofu halbieren. Jede Hälfte in eine Schüssel geben. 
  2. Den Zucker mit dem heißes Wasser auflösen. Sesam-Paste, Sojasauce, Sesamöl und Essig dazugeben und alles zusammen gut verrühren.
  3. Das Sesam-Dressing zum Servieren über den Tofu geben und den Koriander und die Frühlingszwiebel darüberstreuen.

Das war’s und viel Spaß!
Evans 

Samstag, 10. Dezember 2011

Tiramisu mit Panettone


Dieses Tiramisu ist etwas besonderes. Es wird mit Panettone, statt Löffelbiskuits, gemacht. Die Mascarponecreme und Panettone passen einfach genial zusammen und sind ein perfektes Dessert für den Winter und vor allem für Weihnachten. Ich habe auch Eisschnee in die Mascarponecreme gegeben, deshalb ist die Mascarponecreme dieses Tiramisus relativ leicht und nicht zu süß!


Für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten

Zutaten:
250g Mascarpone
250g Panettone (italienischer Kuchen)
2 Eier
2 1/2 EL Zucker
80ml Espresso
50ml Baileys (irischer Creamlikör)

Zubereitung:
  1. Eigelb und Eiweiß trennen. Zuerst das Eiweiß steif schlagen.
  2. Das Eigelb in einer anderen Schüssel mit Zucker schaumig schlagen. Mascarpone dazugeben und zusammen gut rühren. Eisschnee in die Eigelb-Mascarpone-Mischung geben und vorsichtig unterheben.
  3. Den Panettone in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und eine Schicht in den Dessertgläsern auslegen.
  4. Espresso und Baileys mischen und ein bisschen auf die erste Schicht Panettone träufeln. (Ihr könnt die Espresso-Mischung dazugeben, bis ungefähr 70% des Panettone mit der Espresso-Mischung bedeckt sind.)
  5. Als zweite Schicht wird die Mascarponecreme in die Dessertgläser eingefüllt.
  6. Danach die nächste Schicht Panettone in die Dessertgläser legen, wieder mit der Espresso-Mischung beträufeln und mit einer weiteren Cremeschicht bedecken.
  7. Nun zugedeckt im Kühlschrank mindestens 4 Stunden auskühlen lassen.
  8. Das Tiramisu vor dem Servieren mit Kakao-Pulver bestäuben.  
Das war’s und viel Spaß! 
Evans 

Samstag, 3. Dezember 2011

Kritharaki-Nudel-Salat

Zu diesem Gericht hat mich meine Schwiegermutter inspiriert. Vor zwei Jahren bin ich gerade in Deutschland angekommen und habe das erste mal einen Salat mit Kritharaki-Nudeln bei meiner Schwiegermutter gegessen. Ich war beeindruckt, wie interessant die Kritharaki-Nudeln aussehen. Sie sehen wie Reis aus, was ich natürlich gewohnt bin, aber schmecken wie Weizennudeln.
Ich habe eine wunderbare Kräutermischung auf dem Viktualienmarkt in München gefunden. Sie schmeckt so gut und ich habe sie „magische Kräuter“ genannt. Ihr könnt dieses Gericht auch mit einer normalen französischen oder italienischen Kräutermischung plus Curry-Pulver machen. Das schmeckt auch gut!




Für 4-6 Personen als Vorspeise oder Beilage
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten:
250g Kritharaki-Nudeln
1 Zwiebel
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1 Zucchini
200g Feta Käse
2 EL französische oder italienische Kräutermischung
1TL Curry-Pulver
1 Bund frischer thailändischer Koriander, fein gehackt
1 Bund frische Minze, fein gehackt
3 EL Oliven Öl
Saft von 1 Zitrone
1 EL Yeo's geröstetes Sesamöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel schälen und würfeln. Zwiebel, Zitronensaft und 1/2 TL Salz in einer Schüssel zusammen mischen.

  2. Die gelbe und rote Paprika würfeln und in die Zwiebel-Mischung geben und ziehen lassen.

  3. Die Zucchini würfeln und in einer Pfanne mit ein bisschen Öl, Salz und Pfeffer anbraten. Das ganze abkühlen lassen und in die Ziebel-Mischung hinzugeben.

  4. Die Kritharaki-Nudeln in kochendes Salzwasser geben und 8 Minuten kochen lassen. In ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und dann in die Zwiebel-Paprika-Mischung geben.

  5. Frischen Koriander sowie frische Minze, Kräutermischung, Curry-Pulver, 2 EL Oliven-Öl, und Sesamöl zum Salat hinzufügen und vermischen.

  6. Feta Käse würfeln und mit dem Salat gut mischen.

  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war’s und viel Spaß! 

Evans


Donnerstag, 24. November 2011

Apfelstrudel

Für Apfelstrudel gibt es wirklich viele Rezepte, lecker schmecken die meisten! Dieses hier ist einfach, kann variiert werden und schmeckt zusammen mit Vanilleeis nach Herbst, Glück und ein bisschen schon nach Skifahren!


Für 4 Personen:

Zutaten:
Für den Teig:
200g Mehl
1 Prise Salz
2 EL Öl
1 Eigelb

Und für die Füllung:
ca. 1kg Äpfel
ein bisschen Zitronensaft (optional)
50g Butter
ca. 50g gemahlene Nüsse (optional)
ein bisschen Zucker (ich backe ja mit so wenig wie möglich, hängt also ein bisschen von den Äpfeln ab)
1 TL Zimt
Rosinen (viele!)
100 g Joghurt


Zuerst macht man den Teig. Das geht ganz einfach: alle Zutaten vermengen und dann richtig kneten! Das kann ziemlich lange dauern - das Ziel ist, einen sehr geschmeidigen Teig zu bekommen. Wenn sich der Teig nicht geschmeidig anfühlt, einfach ein bisschen mehr Öl und Wasser dazu geben!

Damit der Teig noch geschmeidiger wird, braucht er jetzt viel Wärme! Also, einfach ins Warme stellen!

Die Ruhezeit kann man nutzen, um die Äpfel zu schälen und in kleine Stücke zu schneiden! Die Äpfel dann mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht so schnell braun werden.

Sobald man damit fertig ist, kann man die klein geschnittenen Äpfel mit den Nüssen, dem Zimt, den Rosinen und dem Joghurt vermischen (und evtl. auch dem Zucker).

Dann die Butter in einem kleine Topf zerlassen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen!

Jetzt kommt das Schwierigste: der Teig! Den Teig in zwei gleiche Hälften teilen und dann auf einen (am besten bedruckten) Küchentuch ausrollen! Bedruckt deswegen, weil sobald man den Druck durchscheinen sieht, ist der Teig perfekt! Also ausrollen und dann ausziehen - wie bei einer Pizza! Je dünner, desto besser!

Auf die ausgerollt Fläche (immer noch auf dem Geschirrtuch) einen Teil der flüssigen Butter geben und verstreichen und dann die Äpfel-Mischung verteilen und mit Hilfe des Tuchs den Teig einrollen. Also eine Rolle machen und die letzte Rolle geht in eine gebutterte Form!

Gleiches mit dem zweiten Teil machen, dann nochmal mit Butter einstreichen und bei 180 Grad eine Stunde im Ofen backen!

Perfekt mit Vanilleeis oder Vanillesoße!

Claudia


Gurken Salat mit Sesamöl und Koriander

Ein einfaches, leckeres, klassisches Gericht aus Shanghai.
Als ich fünfzehn war und das erste mal mit meiner Tante nach Shanghai reiste, war ich von diesem Gericht total begeitert. Ich habe sofort nach dem Rezept von der Freundin meiner Tante, einer Shanghainesin, gefragt. Sie hat mir das authentische Rezept erzählt und ich kann mich noch genau an die Situation erinnern.
Es ist eine typische Vorspeise der Küche Shanghais und es ist bereits ein Lieblingsgericht meiner Familie und Freunde in Deutschland. Einfach mal ausprobieren!

 
Für 4 Personen

Zutaten:
2 Gurken
3 TL Salz
4 EL Yeo's geröstetes Sesamöl
1 Bund thailändischer Koriander (Asialaden) 

Zubereitung:
  1. Die Gurken nach Belieben in Scheiben oder Würfeln schneiden und in eine Schüssel geben. Das Salz hinzugeben, verrühren und eine Stunde ziehen lassen.
  2. Das überschüssige Gurkenwasser abgießen, die Gurken abspülen, gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben.
  3. Sesamöl und Koriander hinzufügen und gut vermengen.  
Das war’s und viel Spaß! 
Evans

Freitag, 11. November 2011

Frisch zubereiteter Curry mit Gelbwurz-Reis




Für 4 Portionen als Hauptgericht
Zubereitungszeit: 30-40 Minuten

Zutaten:
Für die Curry-Soβe:
3 Stangen frisches Zitronengras, oberer und unterer Teil entfernt
2 Knoblauchzehen
2 Schalotten
1 großer Bund frischer Koriander (Asialaden)
1 Stück Ingwer (ca. 2 x 3 cm), geschält
3 gefrorene Limettenblätter (Asialaden)
1 Chilischote
1 EL Kikkoman Sojasauce
3 EL Fischsauce
1 EL Paprika-Pulver (scharf)
1 TL Yeo's geröstetes Sesamöl
2 EL Olivenöl
Saft von einer halben Zitrone
400 ml Kokosmilch

Für den Reis:
400 g Jasminreis
400 ml Wasser
2 Stück frische Kurkuma, sehr fein gerieben (Asialaden)
2 EL Fischsauce

Für den Curry:
1 rote Zwiebel
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1 Zucchini
200g braune Champignons
4 thailändische Auberginen (Asialaden)


Zubereitung:
  1. Alle Zutaten der Curry-Soβe (auβer Zitronensaft und Kokosmilch) in einen elektrischen Zerkleinerer geben. Fein zu einer Curry-Mischung zerkleinern.
  2. Zwiebel, Paprika und Zucchini waschen, in schmale Streifen schneiden.
  3. Champignons und Auberginen waschen und vierteln.
  4. Den Reis waschen und mit Wasser in einem Reiskocher kochen. Alternativ in einem Topf mit Deckel zum Kochen bringen und dann bei schwacher Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen.
  5. 2 EL Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die Zwiebeln dazugeben und anschwitzen. Paprika, Zucchini, Champignons und Auberginen hinzufügen und 5 Minuten anbraten. Die Curry-Mischung hinzugeben, nochmals 5 Minuten braten. Kokosmilch und Zitronensaft dazugeben. Alles zusammen 5 Minuten köcheln lassen. (Nun die Soβe probieren und mit Fisch-Soβe abschmecken. Ein paar extra Tropfen Fischsauce machen den Geschmack noch intensiver!)
  6. Wenn der Reis gar ist, die geriebene Kurkuma und die Fischsauce  hinzugeben und verrühren.
  7. Jetzt ist alles fertig und Sie können servieren! Bestreuen Sie den Curry mit etwas extra fein gehacktem Koriander, um eine schöne Farbe und einen noch besseren Geschmack zu erzielen!
Das war’s und viel Spaß!
Evans



Gebratener Lachs mariniert mit Miso, nach japanischer Art






Für 2 Personen als Hauptgericht

Zutaten:
600g Lachs
4 EL Shiro Miso (japanische helle Sojabohnenpaste, aus dem Asialaden)
4 EL Sake oder Weiβwein
4 EL Mirin (japanischer süßer Reiswein)
2 EL Zucker
1 Zitrone, vierteln


Zubereitung:

  1. 1-2 Tage vor der Zubereitung des Gerichts den Lachs waschen und trocken tupfen. Miso, Sake oder Weiβwein, Mirin und Zucker in einem Topf bei schwacher Hitze erhitzen, alles gut mischen und daraus eine Paste formen. Die Miso-Paste abkühlen lassen und damit den Lachs marinieren.
  2. Den Ofen auf 120°C vorheizen und ein Backblech mit Aluminiumfolie auslegen.
  3. 2 EL Öl in eine Pfanne geben und den Lachs auf jeder Seite 1-2 Minuten goldbraun braten. Den Lachs auf das Backblech legen und im Ofen 10 Minuten bei 120°C backen.
  4. Mit den Zitronenvierteln garniert servieren. Zur Verfeinerung kann etwas Zitronensaft auf den Frisch geträufelt werden.

Das war’s und viel Spaß!
Evans